Fokus

Fachdomänen greifbar machen

Gemeinsame Sprache finden

Grundlage für Architektur, Design und Teams

EventStorming

EventStorming

Euer Nutzen
durch EventStorming

  • Komplexe Domänen gemeinsam visualisieren und verstehen
  • Fachübergreifende Zusammenarbeit ohne Hürden ermöglichen
  • Neue Blickwinkel auf Prozesse, Systeme und Abhängigkeiten eröffnen
  • Ideen, Risiken und Lösungsansätze früh sichtbar machen
  • Interdisziplinäre Exploration aller relevanten Anwendungsfälle
  • Leichtgewichtiger Umgang mit gewachsener Komplexität
  • Schneller Perspektivwechsel durch stark visuelle Arbeitsweise
  • Wissenstransfer zwischen allen Teilnehmern fördern
  • Gemeinsames Vokabular entwickeln und Missverständnisse reduzieren
  • Alignment zwischen Product, Business und Tech erzeugen
  • Entscheidungsgrundlagen für Architektur, Design und Teamzuschnitt schaffen
EventStorming Workshiop tangible concepts EventStorming Workshiop tangible concepts
EventStorming Workshiop process

Beispiel für unser Vorgehen
beim EventStorming

Jedes EventStorming ist so individuell wie die zugrunde liegende Domäne. Deshalb folgt unser Vorgehen keinem starren Ablauf, sondern passt sich Zielsetzung, Kontext und Beteiligten an. So entsteht ein strukturierter, aber flexibler Rahmen, der Raum für echte Erkenntnisse lässt.

  • Problemraum klären und Ziel des Workshops definieren
  • Relevante Stakeholder aus Business, Product und Tech einladen
  • Big-Picture-Board vorbereiten (lange Papierbahn / digitales Board)
  • Domänenereignisse gemeinsam sammeln und sichtbar machen
  • Ereignisse zeitlich sortieren und Lücken/Missverständnisse identifizieren
  • Hot Spots, Risiken und Unklarheiten markieren
  • Akteure, Prozesse, Policies und externe Systeme ergänzen
  • Strukturen, Abhängigkeiten und mögliche Bounded Contexts ableiten
  • Erkenntnisse diskutieren und Handlungsoptionen herausarbeiten
  • Ergebnisse verdichten und die nächsten Schritte festlegen
  • Ergebnisse aufbereiten und dokumentieren

EventStorming Varianten

Impressionen unserer
EventStormings

EventStorming Workshop – große Wand mit farbigen Sticky NotesTeilnehmer bringen Events auf eine Modell-Wand anDetailaufnahme von orangefarbenen Event-Stickies und gelben Command-NotizenGruppe diskutiert vor dem EventStorming-BoardWorkshop-Teilnehmer kleben Post-its entlang der Domain-TimelineÜbersicht des Workshop-Raums mit EventStorming-WandDiskussion zu Domain-Events und Hotspots am BoardTeilnehmer arbeiten mit Sticky Notes am EventStorming-BoardModerator erklärt EventStorming-Schritte am BoardDetailaufnahme von Post-its mit Domainbegriffen

Bei einem EventStorming kommen Wissensträger aus unterschiedlichen Disziplinen und mit unterschiedlichen Perspektiven zusammen – z.B. Fachbereich, IT, Informationssicherheit. In einem geführten, moderierten Prozess erarbeitet die Gruppe kollaborativ ein gemeinsames, teamübergreifendes Verständnis von Abläufen und Sachverhalten. Aus den vielen Einzelperspektiven entsteht so ein geteiltes Bild, das vorher niemand allein hatte.

Gerade Transformationsprojekte profitieren stark von EventStorming: Über lange Zeiträume ist viel Wissen entstanden, das aber oft in einzelnen Köpfen konzentriert ist – nicht alle an der Umsetzung Beteiligten können oder müssen diesen tiefen Kenntnisstand selbst aufbauen. EventStorming macht die wesentlichen Begriffe und Zusammenhänge sichtbar und schafft eine gemeinsame Sprache sowie ein geteiltes Verständnis über Team- und Rollengrenzen hinweg.

EventStorming-Workshops lassen sich in der Tiefe skalieren. Ein Big Picture EventStorming ist ein kompakter Einstieg, der den Sachverhalt zunächst aus der Vogelperspektive abbildet – je nach Zielsetzung mit Fokus auf zentrale Abläufe oder bereits mit Details wie verarbeiteten Informationen, Auslösern, Regeln und Akteuren. Bereits auf dieser Ebene lassen sich Problemstellen identifizieren und als Ziel für spätere Klärung markieren. Darauf aufbauend können weitere Sessions folgen, teils mit anderem Teilnehmerkreis, um geeignete Schnitte zu identifizieren (Process Level) und das Software-Design auszuarbeiten (Software Design EventStorming).

Das Endergebnis sind nicht die vielen Stickies an der Wand, sondern das geschaffene gemeinsame Verständnis für die Domäne und für potenziell problematische Bereiche, die weitere Aufmerksamkeit erfordern. Dabei werden Kommunikationsbarrieren abgebaut und Wissensmonopole entschärft. Der Nutzen ist nachhaltig und entfaltet oft auch lange nach der Session noch Wirkung, z.B. durch verbesserte Kommunikation über organisatorische Grenzen hinweg. Wir erstellen von allen EventStorming-Workshops eine Zusammenfassung, die der Auftraggeber als Basis für weitere Aktivitäten nutzen kann – z.B. für den Softwareentwurf, ein gemeinsames Glossar oder als Roadmap für nachfolgende Schritte. Die identifizierten Hot Spots liefern konkrete Handlungspunkte als Input für koordinierte Folgetätigkeiten.

Ein wesentlicher Grundsatz lautet: Die Leute mit den wichtigen Fragen und die Leute mit den Antworten darauf zusammenbringen. So lösen sich Hürden auf, die durch Team- und Abteilungsgrenzen entstehen. Typisch ist die Zusammensetzung aus Fachbereich und Entwicklung – aber nicht darauf beschränkt. Auch Expert:innen für Querschnittsthemen wie Sicherheit oder Datenschutz sowie Kundenvertreter:innen können wichtigen Input liefern, der ins gemeinsame Bild einfließt.

Für eine kompakte Session sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden. Je nach Zielsetzung lohnt es sich, Ergebnisse in aufeinander aufbauenden Runden zu vertiefen – auch mit wechselnder Gruppenzusammensetzung. Ein typischer Ablauf: vormittags ein Big Picture EventStorming mit Fachbereich, Entwicklung und weiteren Stakeholdern in großer Runde, nachmittags Besprechung und Verfeinerung der Ergebnisse, an folgenden Tagen vertiefende Sessions auf Process- oder Design-Level mit kleineren Teilgruppen.

EventStorming kann grundsätzlich auch remote stattfinden – allerdings mit gewissen Einschränkungen. Für große Gruppen, die mehrheitlich zum ersten Mal an einem EventStorming teilnehmen, empfehlen wir die Präsenzveranstaltung vor Ort. Remote-Sessions eignen sich sehr gut für Gruppen bis etwa 10 Personen mit klar abgegrenztem Scope, idealerweise mit methodenerfahrenen Teams.

Die Zielsetzung und der passende Teilnehmerkreis werden in einem vorbereitenden Gespräch geklärt, das als Teil unserer Leistung verstanden wird. Für Präsenz-Workshops braucht es einen Raum mit großen, freien Wandflächen – frei von Tischen und Stühlen. Das gesamte Material (Stifte, Packpapierrollen, sehr viele Sticky Notes, Klebeband etc.) bringen wir mit. Bei Remote-Sessions bereiten wir digitale Whiteboards vor, die dem Kunden auch nach dem Workshop weiterhin zur Verfügung stehen. Die größten Stolpersteine sind unpassende Räumlichkeiten oder fehlende Fachexpert:innen im Raum – zu beidem beraten wir im Vorfeld.

Wir bringen langjährige Erfahrung in verschiedenen Rollen der Softwareentwicklung mit. Unser Team kann auf tiefgreifende Erfahrung in mehreren Branchen zurückgreifen, darunter ganz besonders:
  • Versicherungen
  • öffentlicher Dienst
  • Energiewirtschaft
  • Logistik
Wir bewegen uns sicher auch in weiteren Branchen mit ähnlich komplexen, oft historisch gewachsenen Domänen und hohem Qualitätsanspruch.

Der Preis richtet sich nach Umfang und Teilnehmerzahl und wird auf Anfrage individuell ermittelt. Teilt uns einfach mit, was euch vorschwebt – wir erstellen euch daraufhin ein unverbindliches Angebot mit transparenter Preisstruktur.

Häufig gestellte
Fragen

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Erzähl uns von Deiner Domäne und Euren Zielen – wir melden uns zeitnah mit einem passenden Vorschlag.